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Ritas Blog

Kennst du die schwerste Aktivität?

Kennst du die schwerste Aktivität?

von Rita Gollner
16. Juni 2021

Pilsachhof - Alltag

Zuhören – zuhören – zuhören

Heute widme ich meine Gedanken der am meisten unterschätzten Aktivität und Fähigkeit – zuhören.

Es ist die ureigenste Basis für jede Kommunikation in jeder unserer Beziehungen – beruflich wie privat.

Sicher ist dir auch schon passiert, dass jemand im vorbeilaufen fragt, wie es denn so geht – äääääähmmm.
Du wolltest grade antworten und dabei war die Person schon 5 Meter weiter.
Warum fragt jemand, wenn es die Person in Wirklichkeit nicht interessiert.
Die Frage ist nur eine lapidare Floskel und kein besorgtes Interesse.
.
Was würde passieren, wenn ich antworte: schlecht, ganz schlecht?
Mein Gegenüber kann in den meisten Fällen mit ernsten Situationen schlichtweg gar nicht umgehen.
Hinzukommt das Desinteresse und eine erschütternde Gleichgültigkeit.

Viele Menschen sind auch so sehr in ihrem eigenen Korsett gefangen und haben keinen Platz, für andere Geschichten.

Die verschiedenen Arten „zuzuhören“:

1. Abgelenktes Zuhören – eine sehr häufige Form. Anstatt tatsächlich zuzuhören, denken wir über alles Mögliche nach.

2. Auf Fakten hören – wir nehmen am Gespräch zwar teil, aber ohne Emotionen.

3. Empathisches zuhören – wir nehmen nicht nur den Sinn des Gespräches auf, sondern bemerken auch, welche Gefühle ausgedrückt werden.

4. Zuhören mit Interesse und Offenheit – zwischen den Zeilen lesen.
Wir achten nicht nur auf den Inhalt, sondern nehmen auch die ausgedrückten Gefühle bewusst wahr.
Diese Wachsamkeit können wir üben und stets verbessern.
Bei dieser Art des Zuhörens entsteht manchmal ein Gefühl, Bild oder eine Intuition.
Es ist eine Möglichkeit, jemanden dabei zu unterstützen, klarer zu sehen.

Zuhören mit voller Aufmerksamkeit, sowohl auf Worte als auch auf Gefühle, schafft das Gefühl tiefen Vertrauens und Verständnisses.

Unschlagbar im Zuhören sind die Tiere.
Sie sind ohne Vorurteile und ohne Erwartungen.
Sie erteilen keine so wohlgemeinten Ratschläge 😍
Tiere nehmen uns so wie wir sind und entscheiden in kurzer Zeit, ob sie uns vertrauen können.

Erfahre mehr über die einzigartigen Erlebnisse am Pilsachhof ❤️💕❤️

Geimpft – genesen – getestet – gesund – so gelingt uns ein gutes Miteinander!
Meine Affirmation lautet folgend:
Gutes – glücklich – genießen ❤️💕❤️

Herzlichst
Rita & Rupert vom Pilsachhof

Pilsachhof – Alltag

Pilsachhof - Alltag

von Rita Gollner
9. Juni 2021

Pilsachhof - Alltag

Willkommen zurück 😊 im ganz normalen Pilsachhof – Alltag 😊

Nach zwei aufregenden, spannenden Ausflügen in die Filmwelt kehrt bei uns wieder der gewohnte Rhythmus ein.

Für Heidi und die Tierfamilie ist ein geregelter Tagesablauf wichtig.
Es muss zeitig in der Früh die Stalltüre aufgemacht werden, damit sie um 6.30 in die Halle zum Heu-Frühstück können.

In der Früh ist für uns das allerwichtigste beim Stalltüre öffnen, dass alle Köpfe in der Höhe sind und sogar „Guten Morgen“ brummeln. Dann sind alle fit und haben Appetit, somit geht es ihnen gut ❤️💕❤️

In einer ganz bestimmten Reihenfolge spaziert die Pilsachhof – Karawane über unseren Promenadenweg 😊 in die Halle, die an zwei Seiten offen ist.
Dort gibt es frisches Wasser und mehrere Heuhaufen, damit niemand zu kurz kommt.
Beim Futter ist die Freundschaft nicht immer ganz groß geschrieben.

Gegen 10.00 geht es für die Herrschaften weiter auf die saftig grüne Wiese.
Beim vielen Regen dieses Jahr ist die Grasvielfalt besonders intensiv.
Ca. 4 Stunden dürfen sie sich alles in den Magen kauen, was sie auf der Weide schaffen.

Die Weide dient den Pferden vor allem als wichtige natürliche Futterquelle.
Außerdem sorgt der regelmäßige Weidegang für ausreichend arttypische Bewegung und ist ein wichtiger Erholungsbereich.
Gemeinsamer Ausgang fördert bei Herdenhaltung das soziale Verhalten.

Da Pferde keine Wiederkäuer sind und zur Körpergröße einen relativ kleinen Magen haben,
ist auf die Dauer des Weidegangs konsequent zu achten…..tatsächlich mit der Uhr!

So schön eine grüne und saftige Wiese aussieht, so bringt das reichhaltige Gras auch seine Herausforderungen mit sich.
Besonders junges Gras hat einem hohen Zuckergehalt (Fruktan), was in zu großen Mengen den Stoffwechsel des Pferdes belasten kann.
Ein hoher Zuckeranteil im Futter kann vor allem bei empfindlichen Pferden die Entstehung von Stoffwechselerkrankungen wie Durchfall, Diabetes, Hufrehe usw., begünstigen.

Zudem gerät bei zu viel Gras die Balance zwischen Energie-Aufnahme und tatsächlichem Bedarf schnell aus den Fugen.
Die Folge ist Übergewicht, welches ebenfalls langfristig gesundheitliche Probleme mit sich bringen kann.

Nach diesem täglichen Ausflug ins Grüne kommen die Pferde zurück in die Halle und Allwetterplatz.
Sie dösen vor sich hin und verdauen die grünen Leckereien.
Wie du bei unseren Tieren beobachten kannst, ist es ein recht angenehmes Leben 😊😊

Geimpft – genesen – getestet – gesund – so gelingt uns ein gutes Miteinander!

Unsere Affirmation lautet folgend:

Gutes – glücklich – genießen ❤️💕❤️

Herzlichst
Rita & Rupert vom Pilsachhof

Heidi – der tierische Shootingstar

Heidi - der tierische Shootingstar

von Rita Gollner
4. Juni 2021

Heidi - der tierische Shootingstar

Heidi…..der tierische Shootingstar ohne Allüren

Gestern hatte Heidi noch einmal einen Termin am Set.
Der abgedrehte Kärntner Landkrimi mit dem Titel „Schönwetterbullen – Dienst ohne Vorschrift“ ist kurz vor Drehende.

Es handelt sich um eine Entführung eines sehr wertvollen Kobestiers.
Heidi als seine dicke Freundin hat als einzige beobachtet, was es zu sehen gab.

So fuhr Heidi gestern im Hänger zur Zeugenaussage ins Polizeirevier nach Villach.
Sie war der absolute Hingucker am Drehort und dermaßen cool, dass es unglaublich ist.

Radfahrer und auch Autofahrer, die am Gebäude vorbei kamen, blieben stehen und erkundigten sich, ob das DIE Heidi wäre…

Hast du da noch Worte?

Heute Früh kam ein Kurzbericht in Radio Kärnten über den Film und mit Erwähnung Heidi.
Am Abend wird in „Kärnten Heute“ um 19.00 der Bericht über Heidi ausgestrahlt.

Wo geht die Reise hin?
Es bleibt weiterhin spannend

Herzlichst
Rita & Rupert vom Pilsachhof mit dem ganzen Zoo

Möchtest von unserem Abenteuer-Pfingstwochenende erfahren?

Möchtest von unserem Abenteuer-Pfingstwochenende erfahren?

von Rita Gollner
29. Mai 2021

Möchtest von unserem Abenteuer-Pfingstwochenende erfahren?

Unvergessliche Tage werden immer in unserer Erinnerung bleiben 😊😊

Über´s Pfingstwochenende fand unter professioneller Anleitung von Heike Steuer ein vielfältiger Fotoworkshop statt.

Es war ein Pilotprojekt, das aus einer „Schnapsidee“ entstanden ist.
Motive gibt es am Pilsachhof und in der Umgebung tatsächlich mannigfaltig.
Tiere, Natur, Blumen …..

Die Entdeckungsreise begann für die Teilnehmer schon einmal mit dem genauer kennenlernen der Kamera.
Ich selber genieße und staune über die tollen Bilder, allerdings bei dieser Technik steige ich aus 😊😊
Alles muss ich nicht können.

Auf unserer Homepage oder auf der Pilsachhof-fb-Seite kannst du immer wieder faszinierende Fotos aus diesem Workshop finden und bewundern.
Auch die Teilnehmer waren über die entstandenen Schnappschüsse angenehm überrascht und vor allem stolz, dass ihnen so manches spannende Bild gelungen ist.

Am Mittwoch 26.05.2021 war der Pilsachhof Drehort für einen Kärntner Landkrimi, der im Moment abgedreht wird.
UND
Heidi mittendrin 😊😊

In diesem Film spielt Heidi eine nicht unwesentliche Rolle.
Und wie immer, wenn sie neue Leute kennenlernt….verdreht sie allen den Kopf.
Besonders angetan hatte sie es dem Kameramann Tom.
Zum Erstaunen aller bewegte sie sich mit Sicherheit und Gelassenheit am Set 😊

Am kommenden Donnerstag macht Heidi wieder einen Ausflug nach Villach.
Für diesen Auftritt haben wir schon einmal geübt und das Gebäude besucht, also kann nicht viel schief gehen.
Natürlich halten wir dich weiter auf dem Laufenden 😊
Die Abenteuerreise mit Heidi geht weiter.

Planst du einen Besuch bei Heidi persönlich?

Einem Urlaub am Pilsachhof steht nichts mehr im Wege.

Geimpft – genesen – getestet – so gelingt uns ein gutes Miteinander!

Meine Affirmation lautet folgend:

Gutes – glücklich – genießen ❤️💕❤️

Herzlichst
Rita & Rupert vom Pilsachhof

 

Endlich wieder Pilsachhof – Luft genießen

Endlich wieder Pilsachhof - Luft genießen

von Rita Gollner
19. Mai 2021

Endlich wieder Pilsachhof - Luft genießen

Wie sehr wartest du auf den langersehnten Tapetenwechsel?

Das lässt sich ganz leicht beantworten – über 6 Monate galten wieder für alle Menschen enorme Einschränkungen zum Schutz von uns allen.
Die Ausnahmesituation hält uns nun über ein Jahr in Atem.

Für viele Menschen ist die enorme Belastung physisch, psychisch und sicher auch finanziell zum Marathonlauf geworden.
Die Achterbahn des letzten Jahres hinterlässt Spuren – nicht nur auf dem Arbeitsmarkt und in der Wirtschaftswelt.
Die tiefen Spuren in der Psyche der Menschen tragen mittlerweile mindestens so viel Gewicht.

Seit heute 19.05.2021 darfst du wieder Pilsachhof – Luft tiiiiiiieeeeef einatmen ❤️

Wir freuen uns riesig am Freitag die ersten Gäste zu empfangen 😍

Ein traumhafter Winter, der so noch nie dagewesen ist, der eine Winterpracht mit sagenhaften Pisten in die Landschaft zauberte ,
der touristisch einfach nicht stattgefunden hat, wird uns für alle Zeit in Erinnerung bleiben.

Die lange Zeit des Wartens und Hoffens haben uns nicht nur Geduld & Nerven abverlangt.
Wir hatten ausreichend Zeit, auch über uns selbst nachzudenken und festgestellt, dass wir zu den absolut Glücklichen gehören.
Mit diesem Bewusstsein starten wir jetzt in den zweiten Sommer unter besonderen Bedingungen.

Dass die „3Gs“ nichts mit Mobilfunk zu tun haben, ahnten wir vor einem Jahr überhaupt nicht.
Es handelt sich um eine Zauberformel, etwa wie „Sesam-Öffne-Dich“ für deinen Urlaub im Pilsachhof.
Es ist deine Eintrittskarte 😊 in unser einzigartiges Paradies 😊

Geimpft – genesen – getestet – so gelingt uns ein gutes Miteinander!

Meine Affirmation lautet folgend:

Gutes – glücklich – genießen ❤️💕❤️

Wir freuen uns auf dich ❤️💕❤️

Herzlichst
Rita & Rupert vom Pilsachhof
 

Nur noch gut 5 Tage….und dann

Nur noch gut 5 Tage....und dann

von Rita Gollner
13. Mai 2021

Nur noch gut 5 Tage....und dann

Noch gut 5 Tage…dann stehen die „Pilsachhof – Tore“ wieder sperrangelweit offen 😊😊

Stornobedingungen:
bis auf weiteres haben wir die Stornobedingungen an die aktuelle Situation angepasst.
Sollte es durch die Covid-19 Pandemie zu örtlichen oder persönlichen Reisebeschränkungen (wie Quarantäne oder Einreiseverbot) kommen,
fallen keine Stornogebühren an.

Anzahlung bei Reservierung:
Bereits seit vergangenem Jahr verzichten wir auf die Bitte mit Anzahlung auf Grund der unberechenbaren Situation.
Wir vertrauen auf´s Wort unserer Gäste 😊😊

!! Bitte kümmere dich vor Reiseantritt um die Regelungen in deinem eigenen Land !!

Nach derzeitiger Anordnung der Regierung in Österreich ist folgendes zu beachten:
Gültigkeit der Tests: Selbsttest mit digitaler Lösung 24 Stunden, Antigentest 48 Stunden, PCR-Test 72 Stunden
Test muss nach Ablauf der Gültigkeitsdauer vom Gast erneuert werden (Ausnahme: Apartments, Selbstversorgerhütten)
Ausnahmsweise können auch Eigentests unter Aufsicht des Betreibers der Betriebsstätte vorgenommen werden.

Ab 19. Mai gelten der Nachweis einer COVID-Impfung, eines negativen COVID-Tests oder einer Bestätigung, dass man von COVID genesen ist,
als Eintrittskarte.
Maskenpflicht beim Betreten und beim Bewegen innerhalb der Räumlichkeiten;
Einhaltung des Mindestabstandes von 2 Metern

Wir alle werden den bestmöglichen Beitrag leisten, damit der langersehnte Urlaub auch die nötige Ruhe zulässt !!

Herzlichst
Rita & Rupert vom Pilsachhof

Heidi – Liebling Aller

Heidi - Liebling Aller

von Rita Gollner
6. Mai 2021

Heidi - Liebling Aller

Hallo – heute eine Pilsachhof – Geschichte, die jedes Herz erwärmt 💕💕

Heidi kam im Herbst 2018 auf einem Bergbauernhof zur Welt.
Ihre Mama nahm sie nicht an und so musste sie von Hand aufgezogen werden.
Heidi wurde zu Jutta gebracht. Jutta ist eine „Institution“ in Kärnten, die bekannt dafür ist, auf ihrem Bauernhof alles in Notgeratene aufzunehmen.

Heidi bekam das Fläschchen rund um die Uhr und trottete überallhin mit.
So kam es, dass Heidi auch mit Jutta zu den Adventmärkten unterwegs war.
Unter anderem kam Heidi bis nach Kitzbühel in ein nobles Hotel, in dem die Prominenz aus und ein geht.
Heidi, mit ihrem roten Tüchlein um den Hals war der Hingucker schlechthin.

Ende Dezember 2018 kam Heidi wieder zurück zum Bauernhof ihres Ursprungs.
Nur war das Lämmchen viel zu klein geblieben.
Die Bauersfrau rief am Pilsachhof an mit der Frage, ob wir Heidi aufnehmen könnten, ansonsten wären ihre Tage gezählt……

Ich erzählte Rupert die Geschichte und meinte, dass wir Heidi doch besuchen sollten.
Er fuhr dann am frühen Abend des 30.12.2018 mit dem großen Auto vor 😊
Zum Schauen brauchen wir doch kein großes Auto?

Tja, Heidi und ich schauten uns dann eben im Kofferraum genauer an 😊😊

Heidi wurde von den Eselmädchen Luna und Lara in die Mitte genommen.
Die Drei bewohnen eine Box und bilden eine Mädchen WG.
Heidi war zu dieser Zeit kleiner als der Kopf der großen Pferde.
Ihr Selbstbewusstsein erstaunte uns jeden Tag aufs Neue.

Wir konnten beobachten, wie alle Großen, die Ponys und Esel im Halbkreis vor ihr standen und Heide war der Coach der Truppe.
Heidi beherrscht mittlerweile 7 Zirkuslektionen auf Abruf…für hartes Brot tut sie fast alles.
10 Lektionen muss sie im Repertoire haben, damit eine Aufnahme ins Guinnessbuch der Rekorde möglich ist 😊😊

Sie liebt es, mit dem Besen in der Früh vor dem Ausgang von Rupert gebürstet zu werden.
Mit Rupert geht sie sowieso bis ans Ende der Welt 😍

Ein weiteres Abenteuer mit Heidi erwartet uns Ende des Monats:
Der Pilsachhof wird in einem Landkrimi unter anderen ein Drehort sein UND Heidi hat eine Filmrolle 👍👍

Natürlich halten wir euch auf dem Laufenden.
Wenn Ihr neugierig geworden seid, folgt uns gerne auf der Pilsachhof fb Seite oder Homepage.

Achtet auf euch und hoffentlich bald auf ein Wiedersehen am Pilsachhof ❤️
Rita & Rupert vom Pilsachhof

Sehnsucht – Dankbarkeit

Sehnsucht - Dankbarkeit

von Rita Gollner
28. April 2021

Sehnsucht - Dankbarkeit

Sehnsucht – Pilsachhof – Dankbarkeit

Die Sehnsucht von uns Menschen nach ein klein wenig Normalität ist nach über einem Jahr ver-rückte Zeit unermesslich groß.
Die vor über einem Jahr begonnene Belastungsprobe mit völlig unbekannten Herausforderungen gleitet langsam in eine Zerreißprobe.

Mittlerweile wird die ver-rückte unbekannte Zeit für viele Menschen beinahe unerträglich.
Manche Menschen haben sich bereits aufgegeben.
Die Kinder sind verunsichert, die Jugendlichen fragen sich wo ihre Abenteuerreise „Leben“ überhaupt hingeht,
die Erwachsenen wissen nicht, wie sich die Menschheit überhaupt noch sortiert und wohin orientiert.

Wir sehnen uns wieder nach Nähe, nach einem geregelten Tagesablauf, einer Struktur in unserem Alltag.
Wie sehnen uns nach ganz einfachen Dingen, wie uns einmal zum essen zu treffen,
eine Familienfeier gestalten zu dürfen usw.

Was wir mit Sicherheit in dieser Zeit lernen durften: es gibt kein ICH sondern es muss immer ein WIR angestrebt werden.
Viele veraltete „Floskeln“ wie Rücksicht, Freundlichkeit, Höflichkeit, Hilfsbereitschaft….bekommen plötzlich wieder ungeahnte Wertigkeit.

Mach dir doch selber einmal die Freude und verteile dein Lächeln in der Fußgängerzone oder grüße fremde Menschen!
Ich freue mich immer wieder über deren erstaunte Gesichter 😊😊
Manche lächeln oder grüßen zurück, andere eilen mürrisch weiter.

Trotz all der Einschränkungen dürfen wir jeden Tag unendlich dankbar sein:
Danke für unser glasklares Wasser
Danke für die frische Luft
Danke für den hellblauen Himmel
Danke für die Sonnenstrahlen
Danke für das frische Grün, das überall sprießt und die Natur lebendig werden lässt
Danke für die Gesundheit, die mich jeden Tag fröhlich erleben lässt
Danke für den Zusammenhalt innerhalb der Familie
Danke für all die lieben Menschen um uns herum
Danke für die erlebte Fröhlichkeit jeden Tag
Danke für all die besonderen Begegnungen und Gespräche
Danke
Danke
Danke

❤️❤️💕💕💕❤️❤️

So kann die Liste beliebig weiter geführt werden.

Versuche all die Eindrücke, die du erleben darfst, ganz bewusst wahrzunehmen.
Sauge grade jetzt das Erwachen der Natur mit Staunen, Bewunderung und mit großer Dankbarkeit auf.
Versuchs einfach 😊 du wirst sehen, es geht ist dir dabei sehr viel besser und leichter 😊

Mit ein bisschen Leichtigkeit im Herzen siehst du Chancen, fühlst dich beschwingt und kannst viel bessere Entscheidungen treffen!

Herzlichst
Rita & Rupert vom Pilsachhof

Wusstest du das schon ?

Wusstest du das schon ?

von Rita Gollner
21. April 2021

Kennst du die 11 schönsten Frühlingsblumen?

Hallo, hier ist Rita vom Pilsachhof 😍😍

Knabberäste sind ein willkommener Zeitvertreib und eine sinnvolle Ergänzung im pferdigen Speiseplan.
Den ganzen Winter über, bis die Pferde auf die saftig grüne Weide können, bekommen sie immer wieder frisches Fichtengrün serviert.

Es liegt in ihrer Natur, dass Pferde an Holz knabbern. Das ist keine Unart.
In freier Wildbahn gehören Baumrinden, Äste und Sträucher neben Gras und Blättern zum natürlichen Speiseplan der Huftiere.
Sie dienen als Lieferanten für Rohfaser und sind reich an Mineralstoffen und Spurenelementen.

Aus der modernen Pferdehaltung sind Bäume und Sträucher als Nahrungsquelle meist völlig verschwunden.
Zwar sind sie zur Nährstoffversorgung nicht mehr notwendig.
Mit ihrem Wegfall geht jedoch eine wichtige Beschäftigungsmöglichkeit verloren.

Äste und Zweige fordern zum Knabbern und Spielen auf und erfüllen gleichzeitig das stetige Bedürfnis der Pferde, auf etwas herum zu kauen.
Dass dabei keine Kohlenhydrate aufgenommen werden, ist ein großer Vorteil in Zeiten,
in denen Stoffwechselerkrankungen durch Überfütterung leider sehr häufig vorkommen.

Ein weiterer Vorteil von Knabberästen ist, dass Pferde ihre Zähne gleichmäßig abnutzen.

Bei der Auswahl von Nadelhölzern verwenden wir nur Bäume , die zu den heimischen Arten wie Rotfichte oder Weißtanne gehören.
Achte darauf, dass die Gehölze garantiert ungespritzt sind.

Aber Vorsicht: Für trächtige Stuten sind Nadelhölzer jeglicher Art grundsätzlich tabu.
Vor allem der darin enthaltene pflanzliche Gerbstoff Tannin steht in Verdacht Fehl- oder Frühgeburten auszulösen!

Weihnachtsbäume gehören nicht in den Paddock!

Eine vorgelegte Fichte oder Tanne enthält zwar keine giftigen Substanzen, doch die meisten kommerziellen Bäume stammen aus intensiv pestizidbehandelten Züchtungen, die der Gesundheit der Pferde nicht unbedingt zuträglich sind.
Auch besteht durch versehentlich noch im Christbaum befindliche Drahthäkchen eine vermeidbare Verletzungsgefahr.

Gerade Nadelbäume lassen sich nicht immer auf den ersten Blick von Nichtbotanikern einordnen und so entsteht leicht eine Verwechslungsgefahr ungiftiger Tannennadeln z.B. mit hochtoxisch und tödlich wirkenden Nadeln der Eibe (diese werden gerne in Weihnachtsgestecken verarbeitet).

Erlaubte Laub-Bäume sind:
Birke
Obstbäume (zum Beispiel Apfel, Birne, Pflaume)
Weide (es gibt rund 300 unterschiedliche Arten)
Haselnuss
Erle
Pappel
Ulme

Giftige Knabberäste sind:
Akazie: Für Pferde ist die gesamte Pflanze giftig, ganz besonders aber die Rinde und die Früchte.
Frisst ein Pferd Akazie, kann es zu Magen-Darm-Problemen und zur Störung des zentralen Nervensystems kommen.
Auch Hufrehe ist möglich. Die Akazie ist in unseren Breitengraden nicht typisch beheimatet.

Bergahorn: Besonders hoch ist die Giftkonzentration in den Sprösslingen und Samen des Bergahorns.
Ich verzichte komplett darauf, den Pferden Ahornäste zu geben.

Buchsbaum: Die Blätter des immergrünen Buchsbaums sind für Pferde tödlich.
Das Gift wirkt auf den Magen-Darm-Trakt und das zentrale Nervensystem. Das Pferd stirbt durch Herz- und Atemstillstand.

Efeu: Sollten die Knabberäste mit Efeu bewachsen sein, muss das Efeu unbedingt entfernt werden,
noch besser ist es aber, andere Äste zu besorgen. Efeu sorgt für Reizungen der Schleimhaut und Durchfall.
Auch Koliken und Gefäßerkrankungen sind möglich.

Eibe: Eibennadeln können für Pferde tödlich sein. Eibe führt zu Atemlähmung und Herzstillstand.

Eiche: Rinde, Eicheln und Laub enthalten Tannine und sind, in großen Mengen aufgenommen, giftig für Pferde.
Es können Magenreizungen und Verstopfungen entstehen.
Um auf Sicherheit zu gehen, sollte in der Zeit des Eichelfalls sogar der Weidezaun versetzt werden.

Lebensbaum (Thuja): Auch wenn Thuja nicht tödlich ist, so ist der Lebensbaum dennoch giftig für Pferde und führt unter anderem zu Leberproblemen.

Robinie (falsche Akazie): Die Robinie wird bei uns als Ziergehölz in Parks und Gärten gepflanzt.
Beim Verzehr von Robinie kann es zu Magen-Darm-Entzündungen und Hufrehe kommen.
Bei höherer Dosis kann Robinie für die Pferde tödlich sein.

Roßkastanie: In den Rinden von Kastanien sind Glykoside (Pflanzentoxide) enthalten, die für Pferde tödlich sein können.
Fressen Pferde Roßkastanien können sie Magen- und Darmkrämpfe und Durchfall verursachen.
Auch Muskelzuckungen und Benommenheit sind möglich.

Walnuss: Das Holz der Walnuss ist giftig für Pferde und kann sogar tödliche Vergiftungen hervorrufen.
Die Blätter hingegen sind unbedenklich. Sie unterstützen das Verdauungssystem und sind entzündungshemmend und blutreinigend.

Meine Beispiele sollen nur ein paar Ideen liefern und sind bei weitem nicht vollständig.

Wenn du Holz übrig hast, dir aber unsicher bist, ob du es füttern darfst oder nicht, informiere dich unbedingt.
Außerdem ist es wichtig darauf zu achten, dass die Knabberäste, die deine Pferde bekommen sollen, nicht gespritzt sind.

Falls dich in dem Zusammenhang auch andere grundlegende Themen rund um unseren Partner „Pferd“ interessieren,
kannst du deine Fragen gerne an mich richten ❤️❤️💕💕💕❤️❤️
Nach über 30 Jahren Pferdehaltung konnten wir uns ein großes Wissen aneignen.

Auch im Internet findest du sicher auf viele Fragen eine Antwort.

Die meisten unserer Herrschaften kamen aus schwierigen Verhältnissen und wurden von uns übernommen.
Genau wie wir Menschen haben auch sie alle ihre persönlichen Geschichten, Eigenheiten und Ansprüche.
Dies stellte uns des öfteren vor so manch neue Herausforderung.
Es galt nach Lösungen zu suchen und ermöglichte uns immer wieder dazuzulernen.

Mit dem Pferdevirus auf die Welt zu kommen, bedeutet „unheilbar bis ans Lebensende“ 🐴


Achte auf dich und deine Lieben
Rita & Rupert vom Pilsachhof

Kennst du die 11 schönsten Frühlingsblumen?

Kennst du die 11 schönsten Frühlingsblumen?

von Rita Gollner
14. April 2021

Kennst du die 11 schönsten Frühlingsblumen?

Hallo, hier ist Rita vom Pilsachhof

Die Wärme der Sonnenstrahlen und das Grün in den Wiesen und Gärten werden immer intensiver.
Die angenehmen Frühlingstemperaturen lassen die Natur erwachen. Die Blumen und Stauden erblühen in vielen frohen Farben.
Die Hecken treiben aus und Kräuter wachsen in saftigem Grün – was für ein Anblick!

Kennst du die 11 schönsten Frühlingsblumen?

1. Narzissen und Osterglocken sind die beliebtesten Frühlingsboten.
Die strahlend gelben oder weißen Blumen verbreiten einen herrlichen Duft im Garten.
Die gelben Narzissen – Osterglocken sind in beinahe jedem Garten zu finden – kein Wunder, schließlich beeindrucken sie nicht nur mit ihren strahlend gelben Blüten von Februar bis Mai, sondern kommen an einem sonnigen Standort mit durchschnittlichem Gartenboden wunderbar zurecht.

Auch Insekten mögen die Pflanzen sehr gerne, denn durch ihre frühe Blüte und ihren guten Nektar- und Pollenwert ist die Narzisse als Frühblüher für Bienen äußerst attraktiv.

2. Krokus: die Gattung Krokus zählt zur Familie der Schwertliliengewächse.
Bekannt sind rund 90 Arten ohne gezüchtete Unterarten.
Die Heimat der Wildarten sind Mittel- und Südeuropa, Nordafrika, der Mittlere Osten und Westchina.
Viele Krokusarten sind in der Türkei und Griechenland beheimatet. Zu den natürlichen Standorten gehören Felsabhänge, immergrüne Waldböden, Feuchtwiesen und Nadelwälder.

In der Gartenkultur spielen Kleiner Krokus, Elfen-Krokus, Sieber-Krokus und Frühlings-Krokus eine große Rolle.
Diese genannten Arten sind Frühlingsblüher, während der Pracht-Herbst-Krokus wie der Name schon sagt, ein Herbstblüher ist.
Auch der Safran-Krokus ist ebenfalls ein Herbstblüher – seine orangefarbenen, fadenähnlichen Stempel werden geerntet, getrocknet und seit Jahrtausenden als Safran gehandelt.
Safranfäden zählen zu den teuersten Gewürzen der Welt.
Neben Anbaugebieten in Iran und Afghanistan gibt es Safrankulturen unter anderem auch in Spanien, Frankreich, Italien und Österreich.

3. Tulpen: Was wäre der Frühling ohne Tulpen?
Lat. Tulipa gehören zur Familie der Liliengewächse und sind die mit Abstand größte und variantenreichste Zwiebelblumengattung.
Es gibt etwa 150 Arten in allen Farben, die in Mittel- und Südeuropa, Nordafrika und Vorder- bis Zentralasien beheimatet sind.

Die ersten Wildtulpen gelangten vor etwa 500 Jahren aus Vorderasien als Tulpenzwiebeln nach Mitteleuropa.
Insbesondere in den Niederlanden waren die anmutigen Zwiebelblumen bei reichen Bürgern und Aristokraten äußerst begehrt.

Beim Pflanzen von Tulpen sollte unbedingt beachtet werden, dass die Blumenzwiebeln keine Staunässe vertragen, deshalb ist ein lockerer, durchlässiger Boden ein absolutes Muss.

4. Primeln: mit ihren fröhlichen bunten Blüten sorgen Primeln schon früh im Jahr für gute Laune.
Sie gehören zu den ersten Blühpflanzen im neuen Jahr und machen ihrem Namen alle Ehre. Primula bedeutet „die Erste“.
Die Blüten der Echten Schlüsselblume – in der Mundart „Himmelschlüssel“ – Primula veris – erinnern in ihrer Blütenanordnung an einen Schlüsselbund.

5. Schneeglöckchen: Oft schon im Jänner durchbrechen die kleinen, weißen Blüten des Schneeglöckchens die Schneedecke.
Auf den ersten Blick scheinen die Blüten filigran, sind aber sehr robust und begeistern mit großer Sortenvielfalt.
Schneeglöckchen wurden bereits in der Antike beschrieben und gehören zu den Amaryllisgewächsen.
Aus der braunen, etwa einen Zentimeter großen Zwiebel wachsen jeweils ein Blütenstängel und in der Regel drei grundständige, lineare, graugrüne Laubblätter.
Am Ende des Blütenstängels sitzt eine einzelne schlanke Blüte, die bei Bienen und Schmetterlingen sehr beliebt ist.

!! Schneeglöckchen sind zum Verzehr giftig – und zwar in allen Pflanzenteilen !!

6. Märzenbecher: Der Märzenbecher ist schneller, als sein Name verspricht.
Denn er blüht oft schon im Februar, manchmal sogar früher als sein Familienmitglied, das Schneeglöckchen.
Mit seinen weißen glockenförmigen Blüten ist er aber mindestens genauso schön. Das i-Pünktchen der etwas größeren Blüte sind die gelb grünlich leuchtenden Punkte an den Glöckchenspitzen.

7. Hyazinthe: Die Hyazinthe ist giftig für Pferde, Hunde und Katzen, Hasen und Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster sowie für Vögel.
Die Giftstoffe wirken schleimhautreizend, es kommt zu Schluckbeschwerden, Speichelfluss, Durchfällen, Erbrechen (außer bei Pferden) und Magen- Darmbeschwerden.

Die Hyanzinthe ist eine Zwiebelpflanze, die 20 – 40 cm hoch wächst und mit ihrem Äußeren beeindruckt.
Aus den glänzend grünen Blättern treibt die Pflanze ihre Blüte hervor.
Die Blütenfarbe variiert je nach Züchtung von weiß, über rosa und rot bis blau.

Die einzelnen bienenfreundlichen Blüten sind röhrenförmig oder stark zurückgebogene Sternchen.
Sie verbreiten einen süßen, intensiven Geruch. Die Heimat der Hyazinthe ist das östliche Mittelmeergebiet und Südwestasien.

8. Stiefmütterchen: Sie ist ein Klassiker im Beet – das Stiefmütterchen darf mit seinen farbenfrohen Blüten in keinem Garten fehlen.
Tatsächlich kann man bei dem Frühlingsblüher neben Blau auch beinahe jede andere Farbschattierung von Weiß über Gelb bis hin zu Rot oder sogar mehrfarbig finden.
An sonnigen oder halbschattigen Standorten mit lockerem, feuchtem (aber nicht nassem) Untergrund fühlen sich die Frühblüher sowohl im Topf als auch im Beet wohl.

Nur Bienen erfreuen sich nicht an den bunten Blüten des Stiefmütterchens – leider sind ihre Nektarien oft verkümmert.

9. Netzblatt-Iris: Bereits ab Februar erfreut uns der kleine blaue Frühblüher mit seinen hübschen Blüten.
Auch die Winter-Iris bereichert uns ab März mit ihren gelben Blüten und ist damit eine frühblühende Iris.
Beide Arten bevorzugen einen sonnigen Standort mit einem durchlässigen, eher trockenen Boden, um ihr volles Potential zu entfalten.

Zudem gelten beide Iris-Arten als überaus bienenfreundliche Frühblüher, da sie bereits früh im Jahr als Nahrungsquelle dienen.

10. Forsythie: blühende Forsythien sind für viele Menschen der Inbegriff des Frühlings.
Von den Forsythien, auch Goldglöckchen genannt, gibt es weltweit sieben verschiedene Arten, die ihren Verbreitungsschwerpunkt in Ostasien haben.
Mit Forsythia europaea ist nur eine Art in Südeuropa heimisch. Forsythien gehören zur Familie der Ölbaumgewächse, sind also mit dem Olivenbaum verwandt.

! Aus ökologischer Sicht sind Forsythien für die Gartenbepflanzung nicht die erste Wahl, denn die meisten Insekten können mit den Blüten nichts anfangen.
Sie liefern zum Beispiel den Bienen weder Nektar noch verwertbare Pollen !

11. Mahonie „Apollo“: zeitig im Frühjahr reichblühend mit intensivem süßlichem Geruch, lockt die Staude viele Bienen an.
Die Blätter sind sattgrün, immergrün, glänzend und am Rand stachelig.
Die Staude ist winterhart.

Bei dieser Vielfalt ist es kein Wunder, dass uns viele bunte Farben, unterschiedlichste Düfte und Variationen nach der dunklen kalten Winterzeit buchstäblich wieder Leben in unsere Zellen hauchen.

Genieße das Erwachen der Natur jeden Moment ❤️ staune über die Einzigartigkeit und Vielfalt der Pflanzen ❤️ freue dich an den hunderttausend verschiedenen Farben und Formen ❤️ atme das neue Leben als wundersame Energie ein ❤️

Herzlichst
Rita & Rupert vom Pilsachhof

Unsere 3 Musketiere….du glaubst nicht, dass es sie gibt?

Unsere 3 Musketiere….du glaubst nicht, dass es sie gibt?

von Rita Gollner
7. April 2021

Unsere 3 Musketiere….du glaubst nicht, dass es sie gibt?

Maja und Willi wurden am 17.10.2020 von der Tierrettung zu uns auf den Pilsachhof gebracht mit dem Argument, die beiden wären nicht vermittelbar.

Ganz schnell war klar, warum.
Beide waren wild, dem Menschen gegenüber völlig unvertraut und misstrauisch.
Willi war nicht ganz so scheu und beobachtete uns aus sicherer Entfernung, aber Maja biss, pfauchte und kratzte wie eine große Raubkatze.

Maja und Willi bekamen die Sattelkammer als ihr Wohnzimmer eingerichtet.
Kletterbaum, Spielzeug, warme kuschlige Wolldecken in einer Schachtel als Höhle und natürlich ihr Klo musste bereitgestellt sein.
Etwa 2 Wochen lang fing ich die winzige Maja mindestens einmal täglich mit Handschuhen und einer gut gefalteten Wolldecke.
So konnte sie wenigstens meine Körperwärme spüren und ganz sachte gestreichelt werden.

Und um ehrlich zu sein, Maja war in einem so schwachen gesundheitlichen Zustand, dass ich sehr unsicher war, ob sie es schafft, im Leben zu bleiben.
Mit Unterstützung unserer Tierärztin, Globuli, Augensalbe, Vitaminpaste, spezielles Gel zum Immunsystem Aufbau, Appetit anregende Tropfen und und und….wuchsen sie beide zu übermütigen Samtpfoten heran.
Willi kümmerte sich rührend um seine kleine Prinzessin Maja.

Nach ca. 2 Wochen Eingewöhnungszeit begleitete mich manchmal Akido zu den beiden in die Sattelkammer.
Zu ihm fassten beide ganz schnell Vertrauen.
Besonders die winzige Maja sah in Akido ihren großen Beschützer und vertrauensvollen Onkel.

Nach 4 Wochen öffnete sich erstmals die Türe von der Sattelkammer in die Stallgasse.
Sämtliche Schlupflöcher wurden verstopft, damit wir die Sicherheit hatten, dass die beiden auch wieder in ihre derzeitige Bleibe zurückkehrten.
So gesellte sich Tag für Tag eine andere Samtpfote zum Spiel im Heuhaufen dazu.
Die Umgebung verlor nach und nach an Schrecken.

Ende November unternahmen die beiden in Begleitung von Onkel Akido die erste kleine Erkundungstour vor den Stall bis zum Wintergarten.
Bei drohender Gefahr flog besonders Maja zurück in die Sattelkammer in ihre Höhlenschachtel unter der Bank.

Jeder Tag brachte neue Abenteuer, die ihnen kurz den Atem stocken ließen.
Huch…die erste Begegnung mit den beiden Prinzen, die Paduaner Gockel Ronny und Freddy war schon überirdisch.
Dann kam noch der Riesenhase Hansi dazu….du liebe Zeit 😊😊

Das innige Vertrauen zu Onkel Akido besonders von Maja, rührt unsere Herzen jeden Tag.
Auf der Pilsachhof – Facebookseite oder auf unserer Homepage kannst du kleine Videos und ganz viele Fotos finden.

Möge dein Herz gleichsam erstrahlen und dein Blick mit Zuversicht und Vertrauen in die Zukunft schweifen.

Herzlichst
Rita & Rupert vom Pilsachhof

Zuversicht vom Osterhasen

Zuversicht vom Osterhasen

von Rita Gollner
31. März 2021

Zuversicht vom Osterhasen

Frohe Ostern aus unserem einzigartigen Paradies Pilsachhof

Gerne möchte ich dir heute ein Köfferchen Zuversicht mit dem Osterhasen senden !!

Wir tun gut daran, uns in Zuversicht und Optimismus zu üben – egal, wie widrig die Umstände sind.
Trübsal und negative Gedanken tun uns einfach nicht gut. 

Zuversicht schenkt uns Kraft, Krisen überhaupt zu überstehen.

Wer die Welt mit Zuversicht betrachtet, trägt keine rosarote Brille, die alles in einem positiv übersteigerten Schimmer wahrnimmt, sondern nimmt die Chancen klar in den Blick wie die Konsequenz der realistischen Möglichkeiten.

Es ist ganz wichtig, wenn du hart arbeitest, dass du dir Pausen gönnst. Pausen, in denen du durchatmen kannst, in denen dir z.B. eine fleißige Biene auf einem fetten, gelb leuchtenden Löwenzahl ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Freue dich an noch so kleinen Erfolgserlebnissen!
Denke jeden Abend drüber nach, welche Glücksmomente du heute erleben durftest!

Sei dir immer bewusst, dass du auf deinem Platz wichtig und einzigartig bist!
Sei dir immer bewusst, dass du bestimmte Fähigkeiten hast, die dich deshalb so einzigartig machen!

Vertrauen: versuche es, auch wenn die ver-rückte Zeit es nicht grade leicht macht, zu vertrauen.
Vertraue trotzdem darauf, dass es irgendwie immer weiter geht. Wenn du aufgeregt und verzweifelt bist, kannst du manche Lösungen einfach nicht erkennen.

Auch wenn die Zeit alles andere als einfach ist, versuche die Situation anzunehmen und das Beste daraus zu machen.

Je mehr du im Vertrauen bist, desto mehr innere Ruhe hast du.
Je ruhiger du bist, desto klarer siehst und bist du.
Je klarer du bist, umso bessere Entscheidungen triffst du – somit bessere Ergebnisse.
Je besser deine Ergebnisse sind, umso erfolgreicher und glücklicher bist du.

Achtsamkeit: Achte auf deine Gesundheit für Körper, Geist UND Seele.
Wir könnten ganz viele Probleme dieser Welt von Zauberhand lösen, waren wir mit uns selbst achtsamer, mit unseren Mitmenschen, mit den Tieren und mit den Ressourcen der Natur.

Achtsamkeit führt zu mehr Herzlichkeit, Menschlichkeit und einem liebevollen Miteinander und damit zu mehr Glück für alle!

Der Mensch ist kein Einzelgänger.
Er braucht Menschlichkeit, Herzlichkeit und Zugehörigkeit.

Die Liebe verbindet uns mit allem was existiert.

Menschen brauchen Menschen.

Zuversicht – Vertrauen – Hoffnung – all das tut dir sehr viel wohler!

Achte auf Dich und deine Lieben.
Mache alles mit Ruhe und vor allem mit Freude!

Wir wünschen dir und allen, die dir wichtig sind
Ein frohes Osterfest

Rita & Rupert vom Pilsachhof

Ostereier natürlich färben

Ostereier natürlich färben

von Rita Gollner
25. März 2021

Tierische Eseleien :=))

Ostereier färben ist für uns Tradition und ein Ritual.
Heute habe ich ein paar Tricks zum Eier färben zusammengefasst.
Eine nette Verzierung ergeben verschiedene Gräser oder kleine Blätter.

Auf das gut gereinigte und getrocknete Ei ein bisschen Öl an die Stelle auftragen, wo das Gras aufgelegt wird.
Das Gras oder Blatt mit der Unterseite am Ei auflegen. Mit einer Nylonstrumpfhose einwickeln und mit einem Faden abbinden.

Die Eier im gewünschten Farb-Sud 10-15 Minuten mitkochen.

Damit die Eier gleichmäßig gefärbt sind, bewege die Eier vorsichtig mit einem alten Besteck oder Holzstäbchen.
Um die selbst gefärbten Eier auch zum Glänzen zu bringen, kannst diese mit einem Tropfen Pflanzenöl polieren.

Zwiebelschalen = goldbraun
Mindestens eine Handvoll alte Zwiebelschalen in einem halben Liter Wasser etwa 20 Minuten lang kochen lassen.
So ergibt sich ein Farbsud, in dem du die Ostereier goldbraun färben kannst.

Karotten = orangegelb
ca. 250 Gramm möglichst klein geschnittene Karotten in einem Liter Wasser 30 bis 40 Minuten köcheln.

Rote Bete = rot
Drei bis vier Knollen der Roten Bete (Rotranden) schälen, kleiner schneiden und 30 bis 45 Minuten lang zugedeckt köcheln – der fertige Sud färbt die Eier rot bis violett.

Spinat = grün
Etwa 300 Gramm Spinat mit Wasser bedecken und 30 bis 45 Minuten lang kochen lassen.

Birkenblätter = hellgelb
1 Liter Wasser mit ca. 30 Gramm Birkenblättern aufkochen und zehn Minuten köcheln.
In diesem Farbsud werden deine Ostereier hellgelb.

Kaffee = braun
Gib 30 bis 50 Gramm Kaffeepulver mit zwei Litern Wasser in einen Topf und den Sud etwa 20 bis 30 Minuten köcheln lassen.

Krappwurzel = orange, rot
20 Gramm Wurzel mit 1/2l kochendem Wasser übergießen, für intensivere Farben eine Messerspitze Alaun (gerbende Wirkung und ist in Apotheken oder Drogerien erhältlich) zugeben

Blauholz = violett, blauviolett
20 Gramm Blauholz mit 1/2l kochendem Wasser übergießen, für intensivere Farben eine Messerspitze Alaun (gerbende Wirkung und ist in Apotheken oder Drogerien erhältlich) zugeben. Die Farbe ist jedoch nicht lichtecht und kann verblassen.

Stockmalve und Gelbholz = blaugrün
Die Mischung aus Stockmalve und Gelbholz mit 1/2l kochendem Wasser übergießen, für intensivere Farben eine Messerspitze Alaun (gerbende Wirkung und ist in Apotheken oder Drogerien erhältlich) zugeben.
Die Farbe funktioniert bei weißen Eiern gut.

Gemeinsames kreatives Werken innerhalb der Familie stärkt unser Zusammengehörigkeitsgefühl.
Glücksgefühle erfüllen die Kinder und uns, weil wir gemeinsam „etwas“ schaffen können.

Es ist unsere Verpflichtung und unsere Freude, Kinder aktiv, fit und gesund, interessiert und neugierig,
aufgeweckt und lebendig aufwachsen zu sehen.

Ich wünsche euch frohes Ostereierfärben und spannende Momente beim entdecken eurer Kunstwerke.

Die neue Zeit?

Die neue Zeit?

von Rita Gollner
19. März 2021

Tierische Eseleien :=))

Wie gehst du mit der sehr belastenden Situation um?

Die Achterbahn des letzten Jahres hinterlässt tiefe Spuren nicht nur auf dem Arbeitsmarkt und in der Wirtschaftswelt.
Die tiefen Spuren in der Psyche der Menschen tragen mittlerweile mindestens so viel Gewicht.

Viele haben liebgewonnene, nahestehende Menschen verloren.
Es sind nicht nur physische Verluste zu ertragen, sondern tiefgehende Existenzängste, Panikattacken und psychische Tiefs zu ertragen.

Grundlegende Fragen quälen mittlerweile viele Menschen:
Wie anfallende Rechnungen bezahlen?
Wie kann ich Lebensmittel einkaufen?
Wie bezahle ich die Wohnung?

Wohin führt das Alles? Was macht das mit uns Menschen?

Seit März 2020 steht das öffentliche Leben still.
Es war nicht mehr möglich, ins Kino, Theater oder Konzert zu gehen.
Die Schauspieler, Musiker und viele andere Berufsgruppen sind einfach lahmgelegt.

Was macht das mit Menschen, die nicht mehr das ausüben dürfen, wofür sie leben?
Was macht das mit Menschen, wenn sie einfach auf ihrem Platz nicht mehr gebraucht werden?
Was macht das mit Menschen, die alleine leben? Ob jung oder alt?

Diese Abschottung im Alleinsein bringt massive psychische Krankheiten zutage, das ist wissenschaftlich erwiesen.
Wir Menschen sind soziale Wesen, die sich im Austausch und Kontakt wohlfühlen.
Was fühlen jene Menschen, die sich von ihren sterbenden Angehörigen nicht einmal verabschieden konnten?

Für viele Menschen sind die ständig wechselnden Regeln zermürbend.
Niemand blickt mehr durch oder kann gar verschiedene Anordnungen nur im Ansatz logisch erklären und verstehen.
Alle zwei Wochen kommen neue Regelungen, andere werden wieder in Etappen verschoben, es gibt keine einheitlichen Regelungen.

Es ist absolut eine sehr herausfordernde Zeit.
Welche Entscheidungen auch getroffen werden, für einen Teil der Gesellschaft sind diese immer falsch.
Mich besorgt mittlerweile die eingetretene Spaltung unserer Gesellschaft.

Seit einem Jahr leben viele Menschen ständig in Angst. Das hält unsere Psyche auf Dauer nicht aus! Die Angst vor Jobverlust, Planlosigkeit, Urangst, Angst vor einer Ansteckung, all diese Sorgen zermürben die Menschen.

Wie sollen wir einem 8jährigen erklären, dass er immer noch nicht zum Fußball Training darf, wenn die großen Vereine bald täglich über die Bildschirme flimmern und dabei die Hunderten Millionen Schulden vor sich her kicken??
Wie kann ein Mädchen verstehen, dass es nicht in den Stall zu den Pferden darf und Reitunterricht nehmen kann??

Da blutet mir das Herz !! wenn ich an all die Kinder, Jugendlichen denke, die völlig aus einer Regelmäßigkeit gerissen wurden.
Dabei wissen wir im Inneren, dass wir alle Strukturen und noch mehr Kontakte zu unserem Seelenwohl brauchen.

Das Zitat einer ganz besonderen Frau, Diana Monnerjahn, ihre Botschaft an die Welt:

Sei furchtlos
sei kreativ
sei kraftvoll und voller Mut
sei herzlich
sei ausdrucksstark
sei weise
sei DU

❤️ Denke mit dem Herzen ❤️

Alte und oft in Vergessenheit geratene Grundwerte bekommen wieder einen sehr hohen Stellenwert: Ehrlichkeit, Herzlichkeit, Menschlichkeit, Offenheit, Respekt und Achtung vor dem Anderen – sei es Mensch, Tier oder Natur, Vertrauen, Emotionen zulassen, ICH sein dürfen, sei aufmerksam und wach, Authentizität, Individualität

Achte auf dich und deine Lieben !

❤️ Wir freuen uns auf euch am Pilsachhof ❤️

Tierische Eseleien :=))

Tierische Eseleien :=))

von Rita Gollner
11. März 2021

Tierische Eseleien :=))

Tierische Eseleien :=))

Heute möchte ich dir eine tierische Nachricht schicken und Esel beschreiben:

Esel sind stur, dumm und lahm…NEIN! Esel sind sehr klug und sensibel!
Sie wissen ganz genau wo und wie sie irgendwohin wollen!
Hast du ihr Vertrauen erst einmal gewonnen, hast du einen Freund lebenslang ❤️

Sie entscheiden für sich, ob sie diesen Weg gehen oder doch einen Umweg nehmen möchten.
Sie überlegen eigenständig, ob sie eine Lektion lernen wollen.
Esel sind sehr intelligent, ausdauernd, hartnäckig und mit einem großen Selbstbewusstsein ausgestattet.
Hinzu kommt, dass diese „Langohren“ hoch sensibel sind und jede Gefühlsregung ihres Menschen wahrnehmen.
Sie sind auch absolute Alarmsysteme innerhalb einer Tierfamilie.

Für den Menschen bedeutet dies, dass es manchmal erheblicher Überredungskunst bedarf.
Esel überlegen für sich, ob sie eine Aufgabe erfüllen müssen um an Leckerlis zu kommen oder ob es doch einen anderen Weg gibt.

Sie fühlen sich in Gesellschaft mindestens eines Artgenossen sehr wohl.
Sie sind sehr gesellige Tiere und galoppieren schon mal übermütig über die Weide.
Das ist allerdings eher selten, denn sie mögen´s gemütlich.
Esel sind sehr neugierig und gar nicht scheu, wenn es darum geht, etwas zu entdecken oder Dummheiten zu machen.

Wer einmal seine Finger im Fell verschiedener Esel vergraben hat, spürt schnell, wie unterschiedlich ihre Haarkonstruktion ist.
Die Palette reicht von seidenglatt, zottelig bis struppig. Sie wechseln das Fell wie andere Tiere in Sommer- und Winterfell.
So können sie sich den Temperaturen anpassen.

Eselohr ist nicht gleich Eselohr: es gibt lange spitze, kurze ovale oder breite und schmale Ohren.
Manche haben innen helle Puschel und außen herum einen schwarzen Rand. Bei anderen ist es genau umgekehrt.
Es gibt sogar Eselohren mit kleinen Quasten an ihren Spitzen.

Natürlich gibt es verschiedene Eselrassen und somit völlig unterschiedliche Größen und Fellfärbungen.
Esel kamen ursprünglich von Afrika über Spanien und Italien bis in den Norden Europas.

Leider werden Esel immer noch für schwere Arbeiten „benutzt“.
Besonders in den südlichen Ländern müssen sie unter derben Verhältnissen (mangelhaft Futter und grobem Umgang) schwere Lasten tragen.

Wie sich manche Menschen unter- oder überschätzen, zeigen jeden Sommer die Urlaubsbilder.
Die kleinen Esel müssen stark übergewichtige Touristen nach irgendwo tragen. 
Traurige Berühmtheit erlangten die Esel auf der griechischen Insel Santorin oder in Jordanien in der antiken Stadt Petra.
Zur Ehrenretter der Tierbesitzer muss ich aber erwähnen, dass diese „Touristentransporte“ oftmals die einzige Einnahmequelle für den spärlichen Lebensunterhalt sind.

Esel sind wahre „Seelenklempner“ ❤️
Wenn sie ihren Kopf auf die Schulter des Menschen legen dürfen und auch noch Streicheleinheiten erhalten, sind beide glücklich.
Auch Kinder lieben Esel, weil sie sehr geduldig und im Wesen eher gelassen und ruhig sind.
Was gute Worte der Erwachsenen nicht bewirken, das können Esel ganz leicht erreichen: Kinder werden ruhig und hören zu,
erspüren und erfahren ganz intuitiv, wie man mit den Langohren umgehen muss.

Ist ein Esel krank, muss der Mensch gut, sehr gut beobachten. Sie sind wahre Künstler im Verbergen und Verwirren von Krankheiten.
Sie zeigen oftmals viele verschiedene Symptome, die zu ebensolch verschiedenen Krankheiten typisch sind.
Esel sind sehr schwer einzuschätzen und zu diagnostizieren.

Esel waren über Jahrhunderte unersetzbare Partner des Menschen als Trag-, Zug- oder Reittier.
Und trotzdem ist den wenigsten Menschen bewusst, welchen Dienst diese kleinen robusten, intelligenten Tiere der Zivilisation leisteten.

Gabriele Boiselle, die Grand Dame der Pferdefotografie, bemerkte einmal, dass diesen Tieren nie jemand ein Denkmal gesetzt hatte.
Sie widmete den Eseln ein Büchlein, mit dem Zitat: Möge dieses Büchlein dazu beitragen, den Langohren die Anerkennung und den Respekt wiederzugeben, den sie verdienen ❤️

Achtet auf euch und eure Lieben!
Rita und Rupert vom Pilsachhof

Wonach sehnst du dich grade am meisten?

Ergeht es dir auch so?

von Rita Gollner
3. März 2021

Wonach sehnst du dich grade am meisten?

Frühjahrsmüdigkeit

Unter Frühjahrsmüdigkeit versteht man einen meist länger anhaltenden Zustand verringerter Leistungsfähigkeit, Lustlosigkeit, Müdigkeit und Mattigkeit, den viele Menschen im Frühling erleben.

Es handelt sich dabei nicht um eine Krankheit und doch können die Symptome in Einzelfällen sehr stark sein. Neben einer intensiven Schläfrigkeit am Tag und Schlafstörungen in der Nacht, kommen auch Kreislaufprobleme, Gereiztheit oder Kopfschmerzen vor. Auch depressive Verstimmungen können auftreten.

Die Frühjahrsumstellung des Körpers dauert rund zwei Wochen…..bei manchen wesentlich länger 😊😊
Wenn du die Frühjahrsmüdigkeit proaktiv überwinden willst, kannst du dagegen effektiv etwas tun.
Um den Prozess zu beschleunigen, hilft in erster Linie viel Bewegung an der frischen Luft.
Auch wenn der erste Impuls schlafen wäre: Bewegung ist der wichtigste Tipp gegen Frühjahrsmüdigkeit!

Das Phänomen Frühjahrsmüdigkeit wird vor allem durch den Jahreszeitenwechsel und der massiven Veränderung der Temperaturen verursacht. Wenn die Kälte des Winters den wärmeren Temperaturen weicht, muss sich der Körper langsam umgewöhnen. Der Organismus reagiert mit einer Erweiterung der Blutgefäße und somit sackt der Blutdruck ab.

Ein Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen kann ein Grund für Müdigkeit sein.
Achte auf eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen. Vor allem Vitamine aus der B-Familie sind wichtig (B2, B6, B12), Vitamin C, Eisen und Magnesium tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung bei.
Omega 3 Fettsäuren unterstützen die Herz- und Kreislauffunktion.

Wer auf kleine und leichte, über den Tag verteilte Mahlzeiten setzt, erspart seinem Körper eine Menge Arbeit. Denn die Verdauung eines schweren Mittagessens ist anstrengend und kostet entsprechend viel Energie. Gemüse und Obst unterstützen unseren Organismus und das Immunsystem.

Mittel gegen Müdigkeit:
Natürlich wird bei vielen Kaffee an erster Stelle stehen 😊
Wer allerdings damit wenig anfangen kann, genießt einen Grünen Tee oder Schwarztee.
Die Teeblätter enthalten Teein und haben ebenfalls eine wachmachende Wirkung.

Bananen enthalten zwar viele Kohlehydrate, doch geben sie uns Energie und machen uns fit.

Auch Kürbiskerne lassen uns schneller wieder aktiver werden.

Ein wichtiges Credo ist natürlich auch, dass du deinen Körper mit ausreichend Flüssigkeit versorgst – Wasser!

Und noch einmal: Bewegung – Bewegung – Bewegung an der frischen Luft im Licht.
Licht ist neben Bewegung das wichtigste Mittel gegen Müdigkeit und schlechte Laune. So werden Glückshormone freigesetzt. Sonne macht uns einfach glücklich. Dank der frischen Luft wird unser Gehirn dadurch auch noch mit ausreichend Sauerstoff versorgt, was ebenfalls gegen Müdigkeit hilft.

Und sonst setz dich aufs Fahrrad oder deinen Oldtimerroller und lass die Landschaft an dir vorüberziehen.
Genieße den Wind in deinem Gesicht.
So ein Ausflug lässt die Glückshormone in den Himmel schweben und vermittelt dir ein über Monate vermisstes Gefühl der Freiheit 😊😊

Raus in die Natur

Raus in die Natur

von Rita Gollner

10. Februar 2021

+++platzhalter+++

Tausende Jahre arbeitete und lebte der Mensch in und mit der Natur. Völlig anders gestaltet sich der Tagesablauf der heutigen Menschheit in unseren Breitengraden. Im digitalen Zeitalter findet unser Leben vor allem in geschlossenen, geheizten Räumen statt. Allzu vielen Menschen fällt es sehr schwer, sich aufzuraffen und ins Freie zu gehen. Vor allem bei feucht kaltem Wetter ist ein Spaziergang gar nicht anmutig.

Dabei wäre es für Körper, Geist und Seele sehr viel gesünder, mehr Zeit im Freien zu verbringen. Ein kurzer Spaziergang in Wald und Flur tut uns einfach gut.

Wie wirkt die Natur auf uns? Was sehen, hören, riechen wir? Was berührt uns?
Natur macht uns geistig und körperlich gesünder, kreativer, freundlicher, dankbarer, ehrfürchtiger, demütiger….

Wenn wir Menschen unsere kostbare Lebenszeit vorwiegend eingekastelt in vier Wänden verbringen, keinen Ausblick genießen können, gerät der Körper irgendwann in Stress.
Wir alle wissen, dass dann die Stresshormone im Blut ansteigen, damit steigt der Blutdruck und der Blutzuckerspiegel. Reaktionen, die nicht unbedingt guttun.
Kurzzeitigen Stress kann unser Organismus recht gut kompensieren, aber Stress auf Dauer bringt uns um. Stress schwächt in hohem Maße unser Immunsystem.

Studien belegen, dass die Farbe Grün beruhigt und zugleich werden Heilungskräfte im Körper sanft stimuliert. Die Farbe Blau wirkt ebenfalls beruhigend und angstmindernd.
Deshalb ist die Kombination mit dem Blick aufs Wasser oder in einen ruhig fließenden Bach mit viel Grün rundherum, so berührend.

Eine Fototapete an der Wand ersetzt nicht die Stimmung, das Gefühl, die Freude und die frische Luft in freier Natur!

Ob wir unter freiem Himmel wandern, joggen, spazieren gehen, Rad fahren,…das finde jeder für sich selber heraus. Auch nur das Sitzen auf einer Bank und zu beobachten, geduldig abzuwarten, was um mich herum passiert, hat schon viele positive Aspekte für mein Wohlbefinden.

Es bedarf nur eines kleinen Rucks um vom Sofa aufzustehen, sich anzuziehen und los zu marschieren. Sobald wir draußen sind, die vielen Eindrücke in der Natur buchstäblich aufsaugen dürfen, kehrt ein tief beglückendes Gefühl in unsere Herzen ein.

Und wer den Pilsachhof kennt, weiß, dass Tiere die absolute „Ladestation“ für uns Menschen sind.

Nun dauert diese ver-rückte Zeit schon bald ein Jahr.

Nun dauert diese ver-rückte Zeit schon bald ein Jahr

von Rita Gollner

31. Januar 2021

+++Platzhalter+++

Viele Menschen fühlen sich überfordert, verängstigt, sind planlos, das Kopfkino fährt seit Monaten Achterbahn.

Diese modrigen Gedanken fördern deine Angst.
Diese Angst kommt einfach daher und beherrscht dein Denken, dein Fühlen, deine Gesundheit und bestimmt sogar deinen Alltag.

Und trotzdem erlaube ich mir zu sagen: Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.

Die Krise, der Lockdown bedeuten für viele Menschen einen immensen Kraftakt.
Man darf dabei nicht vergessen, dass jede und jeder von uns gerade einige Krisen gleichzeitig bewältigen muss: soziale Kontakte fehlen oder sind auf ein Minimum reduziert, Einsamkeit, ungewolltes Homeoffice alleine in einer kleinen Wohnung, Ängste, Homeschooling & Homeoffice, wenig Planungsmöglichkeit, keine Perspektive ganz besonders für unser jungen Leute unter 25 Jahren. Grade diese jungen Menschen und Kinder brauchen unsere volle Aufmerksamkeit.

Es ist unsere Verantwortung, diese Generation zu stärken und zu unterstützen.
Auch wenn manch ein Erwachsener selber schon sehr müde ist, diese aus den Fugen geratene Zeit müssen wir durchtauchen.

Grade jetzt bekommen Affirmationen enorme Wichtigkeit. Das lateinische Wort „firmare“ bedeutet so viel wie verankern oder festigen.
Eine Affirmation ist eine Behauptung, Bekräftigung, Bejahung eines gewünschten Zustandes. Durch einen selbstkräftigenden, autosuggestiven Satz erwecke ich einen erwünschten Zustand zum Leben.
Wenn ich eine Affirmation – Bekräftigung, immer wieder laut oder innerlich auf die gleiche Art wiederhole, verändern sich meine Gedanken und meine Überzeugung.
Affirmationen haben eine große Wirkung!

Beispiele, wie ich meine Gedanken umdrehen kann:

  • Für eine Tätigkeit habe ich keine Lust. – Ich gebe mein Bestes.
  • Diese Prüfung schaffe ich nicht. – Ich bin ruhig, entspannt und voll konzentriert.
  • Niemand mag mich. – Ich bin liebenswert, einzigartig und wertvoll.
  • Mir fehlen Mut und die Sicherheit. – Ich bin stark und glaube an mich.

Affirmationen beginnen immer mit „Ich bin…“ und sind kurz, knackig, auch lustig und leicht auszusprechen. Versuch diese Sätze auswendig zu lernen, dann kannst immer und jederzeit darauf zurückgreifen.

Blick zuversichtlich nach vorne und sei restlos überzeugt, dass diese ver-rückte Zeit irgendwie vorüber geht.

Der Mensch wird sich zukünftig nur in der Natur und mit Tieren regenerieren und Energie tanken können

Der Mensch wird sich zukünftig nur in der Natur und mit Tieren regenerieren und Energie tanken können

von Rita Gollner

22. Januar 2021

+++platzhalter+++

In einer geselligen Runde formulierte ich vor über 30 Jahren !! folgendes: Der Mensch wird sich zukünftig nur in der Natur und mit Tieren regenerieren und Energie tanken können ❤❤💕💕💕❤❤

Diiiiie haben mich angeschaut 😍 Ich wurde ernsthaft gefragt, ob ich einer Sekte beigetreten wäre oder ob ich Hilfe bräuchte 😍

Für mich war immer klar, dass mein Energieanker, meine einzigartige Quelle die Natur und die Tiere sind. Das war und ist für mich völlig selbstverständlich ❤❤❤

Ich hatte allerdings keine Ahnung, dass diese Auffassung dermaßen an Wertigkeit und Gültigkeit erfahren würde 💕💕💕

Das Jahr 2020 hat alles umgekrempelt. Wir mussten grundlegende selbstverständliche Alltagsabläufe überdenken. Das Jahr 2020 war Veränderung im Crash Kurs ohne Vorwarnung und es dauert noch an.

Es betrifft uns Menschen über den gesamten Erdball in bisher unvorstellbarem Maße gleichzeitig.

Manche verloren ihren Job und jede Lebensgrundlage, manche mussten ihr Geschäft oder Betrieb schließen, viele verloren ihnen nahestehende liebgewordene Menschen, wir können seit Monaten unsere Kontakte nicht mehr pflegen, wie wir es uns wünschen würden, Kinder finden sich in einer sehr unregelmäßigen und gefühlsmäßig unsicheren Zeit wieder und und und…….

Also was tun?

Abwechslung bringt uns auf andere Gedanken. Raus an die frische Luft ❤❤❤ Durchlüfte mit bewussten tiefen Atemzügen deine Lunge und deinen Kopf.

Ich weiß, ich wiederhole mich ❤❤❤

Überwinde dich, geh raus in die Natur oder beobachte z.B. Katzen ❤❤💕💕💕❤❤

Gib dir Zeit, sei geduldig und beobachte, fühle und spüre, rieche, bewundere, staune wieder wie ein Kind…du wirst überrascht sein, welche Gefühle sich plötzlich in deinem Herzen breitmachen.

Mit einem Gefühl der Dankbarkeit, des Staunens, der Zufriedenheit, der Ruhe, gelingt es dir viel einfacher eine Situation zu klären und eine bessere Entscheidung zu treffen ❤❤❤

Was hast du zu verlieren ? Probiers einfach aus und staune über dich selbst 💕💕💕

Endlich ist es geschafft

Endlich ist es geschafft

von Rita Gollner

10. Januar 2021

+++platzhalter+++

Wir sind im neuen Jahr 2021 angekommen. Die allermeisten Menschen konnten es kaum erwarten, das Jahr 2020 in die Vergangenheit entschwinden zu sehen….mit aller Vehemenz.

Im Jahr 2020 wurde einfach alles auf den Kopf gestellt. Eine bis dahin selbstverständliche Sicherheit gibt es plötzlich nicht mehr. Viele Menschen gerieten in Angst und Panik. Es machte sich ein Gefühl der Orientierungslosigkeit und Unsicherheit breit.

Was macht es mit uns Menschen?
Wenn Ohnmacht, Angst und die Wut so groß werden, dann ist es sehr schwer zu vertrauen, dass alles wieder in geordnete Bahnen kommt.
Es ist vollkommen verständlich, dass uns Emotionen fast wegschwemmen, wenn unsere Grundwerte, die Gesundheit, der Geldbeutel und sogar das Leben bedroht sind.
Dann stellt sich unweigerlich die Frage, ob wir den Kopf in den Sand stecken und uns einfach ergeben sollen ODER doch darauf vertrauen, dass es in irgendeiner Art und Weise weiter geht.

Wenn uns unser Verstand und unsere Logik keine Richtung mehr weisen können, dann vertraue ich eben doch auf eine höhere Kraft, aufs Universum, meine Intuition oder wie immer du das nennen möchtest.

Ich habe mich entschieden zu vertrauen und hellhörig zu sein, was die Zukunft für Chancen bereithält!
Es gilt jetzt, sich neue Ziel zu setzen, sich neu zu sortieren und orientieren.

Angst ist ein schlechter Ratgeber.
Angst lähmt unseren ganzen Organismus und unsere Gedankenwelt.
Angst hält uns in unseren Handlungen und Gefühlen regelrecht gefangen.
Angst macht uns völlig planlos.
Angst ist ein Gemütszustand, ein geistiger Zustand.

Das Gute daran: Wir können unseren Geist und das, was wir denken, jederzeit in beliebiger Art und Weise verändern und beeinflussen.

Was ist mir persönlich wichtig? Wofür brennt mein Feuer?
Niemand behauptet, dass ein neues Vorhaben einfach sein wird. Auch ein Scheitern ist nicht ausgeschlossen. Das bedeutet nicht zu versagen, sondern es ist eine Richtungsweisung. Wir wissen dann, dass wir z.B. die Strategie ändern müssen.
Das Ziel, für das unser Feuer brennt, behalten wir immer im Fokus. Wir wählen nur einen anderen Weg.

Finde oder behalte deine Zuversicht und deinen unerschütterlichen Glauben!
Erinnere dich an zauberhafte Momente und poliere damit deine Motivation auf!

Alles Liebe
Rita und Rupert vom Pilsachhof

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