Carlos hat Zahnweh
Wann hast du eigentlich angefangen, so ernst zu werden?
Mal ehrlich: Du stehst morgens auf, greifst halb schlafend nach deinem Handy (natürlich… Prioritäten 😄), beantwortest Nachrichten, gehst zur Arbeit, hakst To-dos ab wie ein Profi im Excel-Marathon, kommst nach Hause und irgendwann sitzt du da und denkst dir:
„War das jetzt schon wieder ein ganzer Tag?“
Herzlichen Glückwunsch – du funktionierst einwandfrei.
Wie eine gut geölte Maschine.
Mit Kalender. Und Erinnerungen. Und leichtem Energiesparmodus.
Du kümmerst dich. Du organisierst. Du bist für alle da.
Kurz gesagt: Du bist der Mensch, den sich jede To-do-Liste wünscht.
Aber irgendwo zwischen „Ich mach das noch schnell fertig“ und „Ich schau nur kurz aufs Handy“ ist etwas verloren gegangen…
👉 Dieses Gefühl von Leichtigkeit.
👉 Einfach mal spontan sein.
👉 Laut lachen, ohne vorher einen Antrag einzureichen.
👉 Dinge tun, bei denen du keine Ahnung hast, wie sie ausgehen.
Kommt dir bekannt vor?
Das Verrückte ist: Früher konntest du das alles.
Als Kind warst du quasi ein Vollzeit-Chaos-Künstler mit Ideen.
Du wolltest Dinge ausprobieren. Du hast einfach gemacht.
Einfach gesagt, was dir in den Sinn kam.
Und dann kam sie. Diese eine Stimme.
„Mach was Sicheres.“
„Sei vernünftig.“
„Das macht man so nicht.“
„Mach was Sinnvolles.“
Aus Abenteuerlust wurde Anpassung.
Aus Neugier wurde „passt schon“.
Und aus dir jemand, der morgens aufwacht und denkt:
„Ja gut… Akku 1 %, läuft trotzdem irgendwie.“
Aber weißt du was?
👉 Das ist kein Dauerzustand.
👉 Das ist nur eine Gewohnheit und eine Bequemlichkeit.
👉 Und Gewohnheiten kann man ziemlich gut auf den Kopf stellen.
Also hier ist meine völlig seriöse, absolut vernünftige Empfehlung für dich heute:
Mach doch mal was Verrücktes oder einfach nur etwas Ungewohntes.
Und nein, ich meine nicht gleich kündigen und nach Bali auswandern (obwohl… 👀).
Ich meine sowas wie:
- Lache laut über etwas, das dich sehr beschäftigt
- Tanze in deiner Küche, als würde niemand zuschauen
- Sag einmal ehrlich, was du wirklich denkst
- Mach etwas, das keinen Sinn erfüllt, außer dir ein Grinsen ins Gesicht zu zaubern
Klein anfangen. Groß fühlen.
Denn vielleicht geht es gar nicht darum, dein Leben komplett umzukrempeln.
Vielleicht reicht es schon, dir selbst wieder ein kleines bisschen zu erlauben, du zu sein.
Und wer weiß…….Vielleicht wachst du morgen auf und denkst nicht mehr „Ja gut… ist halt so.“
Sondern du denkst am Abend eher:
„Okay… das war irgendwie ein richtig guter Tag.“
Also: Trau dich 😉 Du alleine bist der Regisseur deines erfüllten Lebens 😍

Herzlichst
Rita & Rupert
















