Was kann ICH verändern?
Und was kann ICH schon bewegen?
„Was kann ICH schon verändern?“
Ich bin nur ein einzelner Mensch.
Die Probleme sind riesig.
Die Welt dreht sich ohnehin weiter, egal was ich tue.
Ja, vermutlich werden weder du noch ich den Weltfrieden herstellen oder sämtliche Ungerechtigkeiten dieser Welt beseitigen.
Schade eigentlich. Ich würde mir dafür ganz viel Zeit nehmen 😉
Aber vielleicht müssen wir gar nicht immer gleich die ganze Welt retten.
Vielleicht genügt es, dort etwas zu bewegen, wo wir gerade stehen.
Ich versuche seit vielen Jahren, die Dinge, die ich tue, so gut zu machen, wie ich es eben kann.
Natürlich gibt es Menschen, die das als pingelig abstempeln.
Und genauso gibt es Menschen, die manches sehr viel besser können als ich.
Das ist völlig in Ordnung. Denn darum geht es mir gar nicht.
ICH möchte das, was ICH tue, so gut machen, wie ICH es kann.
Nicht perfekt. Nicht besser als andere. Aber mit Aufmerksamkeit, Verantwortung und Herz.
Und manchmal bedeutet das auch, unbequem zu sein.
Hinsehen, wenn andere lieber wegschauen.
Den Mund aufmachen, wenn etwas nicht richtig läuft.
Für ein Tier einstehen, das nicht selbst sagen kann: „So möchte ich nicht behandelt werden.“
Einem Menschen Mut machen, obwohl man selbst gerade nicht vor Zuversicht übersprudelt.
Nicht überall mitmachen, nur weil „man das eben so und immer schon so macht“.
Und vielleicht auch einmal freundlich, aber bestimmt sagen: Nein. Das sehe ich anders.
Dafür braucht es keine große Bühne.
Es braucht ein bisschen Courage.
Den Mut, anders zu denken.
Den Mut, anders zu handeln.
Und manchmal auch den Mut, dafür belächelt zu werden.
Ich bin überzeugt, dass wir gewaltig unterschätzen , was ein einzelner Mensch bewegen kann.
Ein freundliches Wort verändert vielleicht nicht die Welt, aber möglicherweise den Tag eines Menschen.
Eine helfende Hand löst nicht alle Probleme, aber eines.
Ein achtsamer Umgang mit einem Tier beendet nicht das Leid aller Tiere, aber für dieses eine Tier macht er einen Unterschied.
Und wenn wir in der Natur sorgsam mit dem umgehen, was uns anvertraut ist, retten wir damit nicht den ganzen Planeten.
Aber wir übernehmen Verantwortung für unser kleines Stück davon.
Vielleicht sollten wir deshalb viel öfter aufhören zu fragen:
„Was kann ICH schon bewegen?“
Und stattdessen fragen:
„Was KANN ich heute bewegen?“
Es muss nichts Großes sein.
Vielleicht beginnt Veränderung tatsächlich viel kleiner, als wir denken. Bei dir. Bei mir.
Vor unserer eigenen Haustür.
Und wenn heute etwas nicht gelingt? Dann versuchen wir es morgen eben wieder.
Denn die Welt braucht vermutlich gar nicht so viele perfekte Menschen.
Sie könnte einfach ein paar mehr gebrauchen, die anfangen, besser werden kannst du immer ❤️

Herzlichst
Rita & Rupert
















