Zwischen Führung, Diskussion und Gebeten 😅
Warum Tiere die besten Lehrmeister sind🐴😄
Es gibt ja diesen kleinen, herrlich wahren Spruch unter Pferdemenschen:
Einen WALLACH musst du leiten
Einen HENGST musst du fragen
Eine STUTE diskutiert mit dir immer
Ein PONY bringt dich zum Beten
Ein ESEL lässt dich warten
Und offen gesagt, steckt darin wahrscheinlich mehr Psychologie als in manchem Fachbuch. 😉
Der WALLACH – der entspannte Kollege mit klaren Regeln
Wallache sind oft die „Mitarbeiter des Monats“ im Stall.
Sie mögen klare Ansagen, faire Führung und einen Menschen, der weiß, wo es hingeht.
Wenn du freundlich, ruhig und konsequent bist, sagen viele Wallache innerlich ungefähr: „Alles klar Chef, machen wir.“
Natürlich gibt es auch kreative Exemplare, aber im Allgemeinen gilt:
Ein Wallach möchte geführt werden. Nicht mit Härte, sondern mit Klarheit.
Wenn du allerdings planlos um ihn herumwuselst, übernimmt er kurzerhand selbst die Organisation des Tages.
Und plötzlich entscheidest nicht mehr du, wann gearbeitet wird, sondern er, wann Gras interessanter ist. 🌱
Der HENGST – der stolze Gentleman mit Meinung
Ein Hengst hört selten zu – nach dem Motto „Nur weil du das sagst?“
Er möchte wissen, „Warum genau sollte ich das tun?“
Das kann unglaublich faszinierend sein. Hengste besitzen oft eine enorme Präsenz, Sensibilität und Aufmerksamkeit.
Sie reagieren weniger auf Druck, dafür umso stärker auf Respekt, Vertrauen und echte Verbindung.
Wenn du einen Hengst überzeugen kannst, arbeitet er mit dir wie ein Tanzpartner.
Wenn nicht, dann erklärt er dir sehr höflich, aber äußerst bestimmt, dass er heute andere Pläne hat. 😄
Ein Hengst gehorcht nicht blind.
Er entscheidet, ob du seiner Idee von Kompetenz entsprichst.
Die STUTE – Königin, Philosophin und Betriebsrat in einer Person
Stuten sind wundervoll. Intelligent. Feinfühlig. Ausdrucksstark, ABER sie diskutieren immer.
Nicht unbedingt laut, aber sehr überzeugend.
Eine Stute hinterfragt Entscheidungen oft mit einer beeindruckenden Mischung aus Emotion, Logik und persönlicher Tagesverfassung.
Montag: „Das klingt nach einer guten Idee.“
Dienstag: „Ich sehe den Sinn darin aktuell nicht.“
Mittwoch: „Wir könnten das heute auch komplett anders machen.“
…….usw.
Mit Stuten lernt man Kommunikation. Ehrlichkeit. Geduld. Und manchmal auch Demut. 😅
Denn eine Stute macht selten einfach nur „mit“. Sie möchte mitgedacht, respektiert und ernst genommen werden.
Hat man jedoch ihr Vertrauen gewonnen, bekommt man eine Partnerin, die durchs Feuer geht.
Das PONY – klein, flauschig und strategisch hochbegabt
Ponys sind der Beweis, dass Größe absolut nichts mit Einfluss zu tun hat.
Ein Pony sieht vielleicht niedlich aus, aber hinter dem wuscheligen Schopf arbeitet oft ein hochintelligenter Verhandlungsprofi mit jahrzehntelanger Erfahrung in menschlicher Manipulation. 😄
Ponys kennen jede Schwäche:
die zu lockere Leckerli-Hand, die inkonsequente Körpersprache, den Moment, in dem du „Ach, einmal ist nicht so tragisch“ denkst.
Und genau dort setzen sie an. Ein Pony testet nicht nur Grenzen.
Es erstellt komplette Geschäftsmodelle daraus.
Wer mit Ponys arbeitet, entwickelt entweder Humor oder eine sehr intensive Gebetspraxis. 🙏😂
… und dann sind da noch die ESEL.
Diese musst du fragen, bitten und anschließend überzeugen.
Denn der Esel macht nichts ohne Grund.
Wenn er „Nein“ sagt, dann nicht aus Sturheit, sondern weil er zuerst geprüft hat, ob deine Idee überhaupt vernünftig ist 😄
Und ehrlich gesagt: Manchmal wären wir alle gut beraten, ein kleines bisschen mehr wie ein Esel zu sein.
Und am Ende lehren sie uns alle etwas anderes:
- Der Wallach schenkt Stabilität.
- Der Hengst lehrt Respekt.
- Die Stute zeigt uns Ausdauer.
- Das Pony hält unsere Konsequenz fit.
- Der Esel lehrt uns Geduld, Klarheit und ehrliche Überzeugungskraft.
Und wahrscheinlich lieben wir sie genau deshalb so sehr. ❤️🐴

Herzlichst
Rita & Rupert
















